02.07.2026 / Ratgeber
Was kostet ein Badumbau? Die ehrliche Antwort statt Lockpreise
Die häufigste Frage in jeder Heimberatung — und die, auf die es online die schlechtesten Antworten gibt. Hier sind die ehrlichen Kostentreiber und der Grund, warum wir erst nach dem Vor-Ort-Termin eine Zahl nennen.
«Was kostet ein neues Bad?» — diese Frage hören wir in fast jeder Heimberatung als Erstes. Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Aber weil dieser Satz allein niemandem hilft, zeigen wir Ihnen hier, worauf es ankommt — mit den Erfahrungswerten aus über 700 realisierten Projekten.
Warum Sie online keine seriöse Zahl finden
Zwei Bäder mit identischer Grösse können sich im Preis um ein Mehrfaches unterscheiden — je nach Leitungsführung, Substanz und Materialwahl. Jede Pauschalzahl aus dem Internet ist deshalb entweder zu hoch gegriffen (damit der Anbieter auf der sicheren Seite ist) oder zu tief (damit Sie anrufen). Beides hilft Ihnen nicht weiter.
Unser Weg: Bei der kostenlosen Heimberatung schauen wir uns Ihr Bad persönlich an — und nennen Ihnen danach einen konkreten, auf Ihr Projekt gerechneten Kostenrahmen. Verbindlich wird er mit der Festpreis-Offerte.
Die fünf grössten Kostentreiber
1. Die Leitungen, die Sie nicht sehen
Der grösste Unterschied zwischen zwei optisch identischen Bädern steckt in der Wand: Werden Wasser- und Abwasserleitungen ersetzt oder versetzt? Ein Lavabo an die gegenüberliegende Wand zu verlegen kostet ein Mehrfaches davon, es am alten Ort zu ersetzen.
2. Der Zustand der Substanz
In Gebäuden ab Baujahr 1990 ist die Substanz meist unproblematisch. Bei älteren Liegenschaften finden wir öfter Überraschungen: feuchte Wände, asbesthaltige Kleber, marode Gussleitungen. Genau deshalb schauen wir uns jedes Bad vor der Offerte persönlich an — damit solche Punkte im Festpreis drin sind statt als Nachtrag zu kommen.
3. Materialwahl: Platten, Möbel, Armaturen
Zwischen einem soliden Markenprodukt und der Design-Linie desselben Herstellers liegt schnell Faktor drei. Unsere Erfahrung: Investieren Sie in das, was Sie täglich anfassen (Armaturen, Möbel), und sparen Sie nicht bei der Abdichtung — die sieht niemand, aber sie entscheidet über die nächsten 30 Jahre.
4. Fugenlos oder Platten
Fugenlose Wände in Mikrozement- oder Kalkputz-Optik sind gefragt wie nie, kosten aber mehr Handwerksstunden als klassische Plattenarbeit. Was es wirklich bringt (und wo es nichts taugt), haben wir in einem eigenen Beitrag aufgeschrieben.
5. Möbel ab Stange oder nach Mass
Massmöbel vom Schreiner nutzen jeden Zentimeter — gerade in kleinen Bädern und unter Dachschrägen ein Gewinn. Sie kosten aber mehr als Serienmöbel. In der Heimberatung zeigen wir Ihnen beide Wege inklusive Preisunterschied.
Warum wir keine Pauschalpreise ab Katalog nennen
Webseiten, die Ihnen ohne Besichtigung einen Fixpreis versprechen, kalkulieren mit Reserven — oder mit Nachträgen. Beides zahlen am Ende Sie. Unser Weg ist ein anderer:
- Bei der kostenlosen Heimberatung nehmen wir Masse, prüfen Leitungen und Substanz und hören zu, was Sie sich wünschen.
- Danach erhalten Sie eine Festpreis-Offerte: alle Gewerke, alle Materialien, alle Nebenkosten — schwarz auf weiss.
- Dieser Preis gilt. Auch wenn wir länger brauchen. Auch wenn Materialpreise steigen.
Ein seriöser Festpreis ist kein Marketing-Versprechen, sondern das Ergebnis einer seriösen Besichtigung.
So bekommen Sie Ihre Zahl
Vereinbaren Sie eine kostenlose Heimberatung — wir kommen zu Ihnen, schauen uns Ihr Bad an und nennen Ihnen noch vor Ort einen realistischen Kostenrahmen. Unverbindlich, ohne Verkaufsdruck, mit über 700 Projekten Erfahrung.